Spontan entschieden wir uns für einen Abstecher zum Toten Meer. Darin muss man ja schließlich auch mal geschwommen sein. Von Tel Aviv aus starteten wir also mit dem Bus nach Ein Bokek.

Da wir erst abends ankamen und der Hunger uns quälte, führte uns der erste Weg zu McDonalds (muss auch mal sein). Weit und breit gibt es sowieso nur einen Hauch von nichts – und daher auch keine tollen Restaurants, die man fußläufig erreichen könnte. Voller Vorfreude auf den nächsten Tag legten wir uns früh schlafen, um genauso früh wieder aus den Federn zu kommen.

Totes Meer mit Ausblick nach Jordanien

Totes Meer mit Ausblick nach Jordanien

Am Morgen schnappten wir uns zwei Bademäntel und machten uns auf den Weg zum „Meer“. Dort angekommen wird man von einer faszinierend ruhigen, idyllischen Atmosphäre empfangen. Erstmal 82.732 Fotos machen und dann ins Wasser jumpen. Ich kann mich noch an den Moment in meiner Kindheit erinnern, als meine Eltern mir erklärten, was es mit „dem Toten Meer“ auf sich hat. Und gefühlte 15 Jahre später liegt man plötzlich dort. Schon witzig. Witzig ist auch, wenn ihr versucht mit den Schultern unter das Wasser zu kommen. Das funktioniert nämlich nicht. Zumindest bei mir.

Was man unbedingt ausprobieren sollte, ist sich mit einer Schlamm-Maske (kann man vor Ort für ca. zwei Euro umgerechnet kaufen) einzuschleimen. 20 Minuten einwirken lassen und dann im Wasser abwaschen. Glaubt mir, danach fühlt ihr euch wie neugeboren.

Ein Bokek - am toten MeerIch weiß ja nicht, ob es am Alter liegt, dass wir uns für Ein Bokek statt Party entschieden haben, aber Fakt ist – wir beide waren noch nie so entspannt. Wer mal richtig relaxen will und kein Bock auf Party hat, sollte unbedingt ans tote Meer.